Männchen
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Weibchen
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| Deutsche Bezeichnung: | Harlekin-Apistogramma | ||||
| weitere Bez. und Synonyme: | Apistogramma sp. "Highfin-Panduro"; Apistogramma sp. "Black Triangle"; Apistogramma sp. "Urias"; Apistogramma sp. "Harlekin" | ||||
| Erstbeschreibung: | Dr. U. Römer [2006] - Apistogramma rositae - Beschreibung eines weiteren Zwergbuntbarsches aus Peru; Cichliden Atlas 2: 663 - 687 | ||||
| Erstimport: | O. Lucanus, 2002 | ||||
| Verbreitung: | O.Lucanus fing die Art in Peru in einem kleinen Rinnsal namens Cocha Santiago bei Porvenir am Maranon, nahe der Mündung des Rio Huallaga. Das Verbreitungsgebiet dürfte sehr begrenzt sein. | ||||
| Lebensraum: |
Schwarzwasser, Temperatur 26°C, GH < 1 °dH, KH < 1 °dH. Lucanus beschreibt den Fundort als ein für Arten des A.-nijsseni-Komplexes typisches Schwarzwasserhabitat mit Aguaje Palmen in Form eines flachen Baches mit feinem weißen Silikatsand und Fallaubschichten mit niedrigem pH-Wert und kaum nachweisbarer Härte. |
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| Größe: |
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| Taxonomie: |
A. trifasciata Linie, A. nijsseni Gruppe. Polychromatische Art hinsichtlich der Blau- und Gelbanteile auf dem Körper und der Färbung der Caudale, die sowohl blau als auch orange gefärbt sein kann. Die Art wird allgemein der A. nijsseni Artengruppe zugeordnet, zeigt mit dem großen Maul mit den verdickten Lippen jedoch auch Merkmale der A. cacatuoides Verwandschaft. Insbesondere erinnert die Art vom Habitus und den auffallenden schwarzen Zeichnungselementen am Ansatz der Rückenflosse her stark an A. atahualpa. Jedoch weisen andere Merkmale auf eine verwandtschaftliche Zuordnung in den A. nijsseni-Komplex hin. Der auffallend große, in die Caudale hineinreichende Schwanzwurzelfleck, der sich mit dem 7. Querband zu einem länglichen Balken verbindet, erinnert stark an A. panduro und A. sp. 'Leierschwanz'. Die Körperfärbung und die Glanzschuppen weisen hingegen auf einen nähere Verwandtschaft zum Inka-Apistogramma (A. baenschi) hin. Die Dorsalmembranen sind gleichmäßig leicht verlängert und spitz auszipfelnd, das Wangenband ist auffällig verdickt und die Caudale ist rund und ohne Zeichnungsmuster, sowie stets ohne den markanten orangeroten Saum, den viele andere Vertreter der A. nijsseni Artengruppe zeigen. |
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| Kopfporen: | 3 Infraorbitalporen, 5 Dentalporen. | ||||
| Ähnliche Arten: | Apistogramma atahualpa; Apistogramma nijsseni | ||||
| Aquarienhaltung: | Temperatur 25 - 27°C, Leitwert < 500 µS/cm, pH 5,0 - 7,0. Sehr geringe innerartliche Aggression. Recht robuste Art, die auch in mittelhartem Leitungswasser noch gut gepflegt werden kann. | ||||
| Brutpflegekategorie: | Versteck-/Höhlenbrüter | ||||
| Zucht: | Polygam. Zucht recht einfach. Die Art stellt keine besonderen Ansprüche an die Wasserwerte. Meist ungünstige Geschlechterverhältnisse. |
| Quellen: |
DATZ-Aquarienbücher [2004]: Das große Lexikon der Aquaristik; 1. Auflage; Ulmer-Verlag; ISBN: 3-8001-7497-9 Dr. Wolfgang Staeck [2003]: Cichliden Lexikon, Teil 3 - Südamerikanische Zwergbuntbarsche; 1. Auflage; Dähne Verlag; ISBN: 3-935175-13-2 Roland Kipper [2004] - Der Harlekin-Apistogramma; DATZ - 2004(5 u. 6) U. Römer [2006]: Cichliden Atlas 2; 1. Auflage; Mergus |
| Foto(s): | Roland Kipper |