Männchen
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Weibchen
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| Deutsche Bezeichnung: | Inka Zwergbuntbarsch | ||||
| weitere Bez. und Synonyme: | Apistogramma sp. "Inka"; Apistogramma sp. "Highfin-Nijsseni"; Apistogramma sp. "Nijsseni II"; Apistogramma sp. "Red-Crescent" | ||||
| Erstbeschreibung: | Dr. Uwe Römer, Dr. Ingo Hahn, Erika Römer, David P. Soares und M. Wöhler [2004] - Apistogramma baenschi sp. n. Beschreibung eines weiteren geophaginen Zwergcichliden (Teleostei: Perciformes) aus Peru; Das Aquarium(422): 15 - 30 | ||||
| Erstimport: | O. Lucanus | ||||
| Erstvorstellung: | Frank Warzel [2002] - Zwei neue Apistogramma Arten aus Peru; Aquaristik Fachmagazin - 35(169): 26 - 28 | ||||
| Etymologie: | Dedikationsname zu Ehren von Hans A. Baensch (Mergus Verlag) | ||||
| Verbreitung: |
Bisher bekanntes Verbreitungsgebiet ist das Rio Huallaga-System, nordwestliches Peru. Fundorte liegen zwischen den Orten Lagunas und Tarapoto im Einzugsgebiet des Rio Paranapura. Typuslokalität ist der Rio Shanusi, südlich des Ortes Yurimaguas, einem linksseitigen Zufluss des Rio Huallaga, Dept. San Martin. |
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| Lebensraum: |
Schwarzwasser, pH 4,1 - 6,3. Vorkommen in kleinen, quellnahen Waldbächen, teebraunes, sehr mineralarmes Wasser. Die Art scheint wie viele peruanische Arten etwas kühleres Wasser zu bevorzugen. |
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| Größe: |
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| Taxonomie: |
A. trifasciata Linie, A. nijsseni Gruppe. Die Art erscheint wie ein typischer Vertreter der A. nijsseni Artengruppe mit der bläulichen Körperfärbung auf braunem Grund, dem gelben Kopfbereich, den dicken Lippen und der ungemusterten, rot gesäumten, runden Caudale. Sie ähnelt A. nijsseni, hat jedoch stark verlängerte vordere Dorsalstrahlen. Kennzeichnend sind auch die stark ausgeprägten Querbänder 3-7, insbesondere auch im Brutpflegekleid der Weibchen, das unverkennbar in der Gattung ist. Die ebenfalls ähnliche Art A. sp. 'Zwilling' unterscheidet sich durch weniger lang ausgezogene Dorsalstrahlen und auffällige Schwarzzeichnungen im Bereich des 7. Querbandes unterhalb der Seitenlinie, sowie einen deutlich größeren Schwanzwurzelfleck, der auch bei A. sp. Oregon zu finden ist. A. sp. Oregon besitzt jedoch keine verlängerten Rückenflossenmembranen. |
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| Kopfporen: | 3 Infraorbitalporen, 5 Dentalporen. | ||||
| Ähnliche Arten: | Apistogramma nijsseni; Apistogramma sp. 'Zwilling'; Apistogramma sp. 'Oregon'; Apistogramma panduro | ||||
| Aquarienhaltung: | Recht aggressive Art, sowohl innerartlich als auch gegenüber anderen Beckenbewohnern während der Brutpflege. Eine Besonderheit bei diesen Tieren scheint zu sein, dass sie sich bei Gefahr im Sand eingraben und sich so sehr schlecht - selbst in leergeräumten Aquarien - fangen lassen. | ||||
| Brutpflegekategorie: | Versteck-/Höhlenbrüter | ||||
| weiterführende Informationen: |
Erstbeschreibung Artikel: A. sp. Inka und Zwilling (Römer/Pretor) |
| Quellen: |
DATZ-Aquarienbücher [2004]: Das große Lexikon der Aquaristik; 1. Auflage; Ulmer-Verlag; ISBN: 3-8001-7497-9 Dr. Wolfgang Staeck [2003]: Cichliden Lexikon, Teil 3 - Südamerikanische Zwergbuntbarsche; 1. Auflage; Dähne Verlag; ISBN: 3-935175-13-2 Erstbeschreibung |
| Foto(s): | Johannes Spannagl |